Eckernförde, 26. August 2025 | Mit dem vollständigen Austausch alter, aus Asbestzement bestehender Trinkwasserleitungen, haben die Stadtwerke in Eckernförde einen wichtigen Meilenstein für eine sichere und zukunftsorientierte Wasserversorgung erreicht. Von November 2024 bis August 2025 wurden im Stadtgebiet in zwei Teilprojekten die letzten 1,2 Kilometer Asbestzement-Trinkwasserleitungen durch Polyethylenrohre (PE) ersetzt.
"Das ist eine gute Nachricht für alle Eckernförder Bürgerinnen und Bürger" freut sich Dennis Böge, Sachbereichsleiter Rohrnetz Gas/Wasser/Wärme bei den Stadtwerke SH, über den Abschluss der Arbeiten. "Wir haben damit nicht nur ein wichtiges Infrastruktur- und Modernisierungsprojekt abgeschlossen, sondern wir sichern damit auch langfristig die Qualität und die Sicherheit unserer Trinkwasserversorgung."
Das Trinkwasser-Leitungsnetz in Eckernförde ist rund 112 Kilometer lang. Davon bestanden gut 18 Kilometer aus den grauen Asbestzementrohren, die seit den 1950er-Jahren vielerorts von Wasserversorgern verbaut wurden. Damals galten sie als langlebig und kostengünstig. Seit 1995 darf das Material nicht mehr verbaut werden, der Weiterbetrieb bestehender Leitungen ist hingegen zulässig.
Trinkwasser ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. "Um die hohe Qualität auch künftig zu garantieren, haben wir, wie viele andere Wasserversorger auch, nur noch Rohre aus Polyethylen (PE) in unserem Trinkwassernetz verbaut. PE-Rohre gelten als langlebig und weisen eine gute Beständigkeit gegenüber Ablagerungen auf. Zudem ist durch die Kunststoffrohre das Risiko von Rohrbrüchen und somit von Versorgungsunterbrechungen minimiert." weiß Dennis Böge.
Somit ist die Modernisierung des Trinkwassernetzes in Eckernförde mehr als ein technisches Projekt: Sie ist ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz und zur nachhaltigen Daseinsvorsorge. Denn sauberes Wasser ist die Grundlage für Lebensqualität – heute und für kommende Generationen.